04.10.2019

Gerüstbau im Schiffbau

Rahmen, Traversen, Bohlen und Tafeln verstellen im Moment den freien Blick auf die neue HAMBURG. Mit diesen Bauteilen haben die Schiffbauer der Fassmer-Werft in den vergangenen Tagen ein Gerüst um den Seenotrettungskreuzer gebaut, über das sie bequem und sicher an jede Stelle des rund 16 Meter hohen Neubaus kommen können. An Bord erledigen sie im Moment die letzten Schweißarbeiten. Sobald sie damit fertig sind, „verstecken“ sie SK 40 zum Schutz vor Staub hinter einer Plane. Anschließend lackieren die Werftarbeiter die HAMBURG mit den typischen Seenotretter-Farben. (Fotos: Die Seenotretter – DGzRS/Martin Stöver)

Die HAMBURG ist das vierte Schiff der völlig neu konstruierten 28-Meter-Klasse, die nach und nach die bewährte 27,5-Meter-Klasse ersetzt. Das Typschiff hatten die Seenotretter zu ihrem 150-jährigen Bestehen Ende Mai 2015 auf den Namen ERNST MEIER-HEDDE getauft und auf Amrum stationiert. Der zweite Seenotrettungskreuzer dieser Klasse ist die neue BERLIN, die seit Anfang 2017 von Laboe aus die Kieler Förde sichert. Seit Sommer 2017 ist die ANNELIESE KRAMER als dritte Einheit dieser Klasse auf der Station Cuxhaven im Einsatz.

Der jüngste Neubau soll nach seiner Ablieferung im Frühjahr 2020 auf der Station Borkum die ALFRIED KRUPP nach 32 Einsatzjahren ablösen. Mit der Namengebung würdigt die DGzRS die langjährige Verbundenheit der Hamburger mit den Seenotrettern. Mit einer Spendenaktion ruft sie alle Einwohner Hamburgs, aber auch alle Freunde der Hansestadt dazu auf, sich am „Spendemanöver: HAMBURG wird Seenotretter!“ zu beteiligen. Spenden für den Neubau sind bereits jetzt möglich, am einfachsten online unter Angabe des Kennwortes HAMBURG.

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